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Günstiger Makler: Sparen Sie bei Ihrem Immobilienverkauf

Günstiger Makler: Sparen Sie bei Ihrem Immobilienverkauf

Was bedeutet „günstig“ beim Immobilienverkauf wirklich?

Wenn du nach einem günstigen Makler suchst, meinst du meistens, dass die Maklerprovision niedrig sein soll. Das ist der offensichtlichste Kostenpunkt. Aber denk einmal kurz darüber nach: Was bringt dir eine sehr niedrige Provision, wenn das Haus dafür viel länger auf dem Markt steht? Oder wenn der Preis am Ende deutlich unter dem liegt, was du hättest erzielen können?

Ein wirklich günstiger Makler ist jemand, der dir ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Das heißt, die Kosten stehen in einem fairen Verhältnis zu der Leistung, die du erhältst. Manche Makler werben mit extrem niedrigen Fixpreisen oder einer sehr geringen prozentualen Beteiligung. Hier musst du genau hinschauen.

Die Tücken der sehr günstigen Modelle

Viele Makler, die sich als „billiger Makler“ positionieren, sparen an den entscheidenden Stellen. Du musst dir bewusst sein, wo diese Einsparungen passieren. Oft sind es die Dinge, die einen schnellen und guten Verkauf ausmachen.

Schau dir typische Bereiche an, in denen gespart wird:

• Die Qualität der Fotos und Videos: Schlechte Bilder schrecken Interessenten ab. Das kostet dich am Ende Zeit und Geld.

• Die Dauer der Vermarktung: Manche günstigen Anbieter setzen auf eine schnelle, aber oberflächliche Vermarktung, um schnell den nächsten Auftrag zu bekommen.

• Die Bonitätsprüfung der Käufer: Ein Makler, der hier spart, kann dir später viel Ärger mit Zahlungsausfällen oder geplatzten Verträgen bescheren.

• Die Verhandlungsführung: Wenn der Makler wenig Erfahrung hat oder wenig Zeit investiert, gibst du vielleicht unnötig viel Verhandlungsspielraum auf.

Es geht also nicht nur darum, wie hoch der Prozentsatz ist, den der Makler nimmt. Es geht darum, was dieser Prozentsatz dir am Ende einbringt. Ein Makler, der 3 % nimmt, aber dir 10.000 € mehr beim Verkaufspreis sichert, ist unterm Strich viel günstiger als einer, der nur 1 % verlangt, aber 15.000 € unter Marktwert verkauft.

Welche Alternativen gibt es zum klassischen Provisionsmodell?

Du hast verschiedene Optionen, wenn du die Kosten im Blick behältst. Die Zeiten, in denen nur das Standardmodell mit einer hälftigen Teilung der Provision üblich war, sind vorbei. Heute gibt es flexiblere Wege, einen Makler günstig beauftragen zu können.

Die Festpreis-Option

Einige Makler bieten einen festen Betrag statt einer prozentualen Provision an. Das klingt attraktiv, besonders bei hochpreisigen Immobilien. Du weißt genau, was am Ende fällig wird, egal wie hoch der Verkaufspreis ist.

Achte hier besonders auf den Leistungsumfang. Ist im Festpreis auch die professionelle Wertermittlung enthalten? Wer kümmert sich um die Grundbuchauszüge? Welche Marketingmaßnahmen sind in diesem Festpreis abgedeckt? Wenn der Festpreis sehr niedrig ist, fehlt oft das Marketingbudget, was den Verkauf verzögern kann.

VIDEO: 12 wesentliche Grnde – #Immobilienverkauf mit Makler! – Immobilie verkaufen mit Makler!

Die abgespeckte Service-Variante (Teil-Service)

Manche Makler bieten gestaffelte Pakete an. Du übernimmst bestimmte Aufgaben selbst und sparst dafür bei der Provision.

Überlege dir ehrlich, was dir leichtfällt und wo du Unterstützung brauchst. Kannst du zum Beispiel die Besichtigungen selbst durchführen, weil du sowieso oft zu Hause bist und den Kontakt zu Menschen magst? Dann könntest du einen Makler engagieren, der nur die Wertermittlung, die rechtliche Absicherung und die finale Vertragsverhandlung übernimmt. Solche Modelle helfen dir, einen Makler mit fairen Konditionen zu finden.

Wenn du unsicher bist, was du selbst übernehmen kannst, frage konkret nach, welche Aufgaben der Makler im jeweiligen Paket übernimmt. Du brauchst jemanden, der dich bei juristischen Fragen unterstützt, auch wenn du die Fotos selbst machst.

Interessante Links

Hier sind einige informative Links speziell zu Günstiger Makler: Sparen Sie bei Ihrem Immobilienverkauf.

Ihr günstiger Immobilienmakler für München und Umgebung

Der reine Versicherungsmakler (Courtagefreie Vermittlung)

Es gibt auch Modelle, die fast ohne klassische Maklerprovision auskommen. Das sind oft Anbieter, die sich auf die reine Vermittlung konzentrieren und die Dienstleistung digitalisieren.

Hierbei trägst du oft einen Großteil der Organisation selbst. Das ist die günstigste Variante, aber auch die arbeitsintensivste. Du musst dich wirklich fit machen in Themen wie Immobilienbewertung, rechtliche Grundlagen des Kaufvertrags und die Organisation der Dokumente. Das ist die richtige Wahl, wenn du viel Zeit und Fachwissen mitbringst und wirklich jeden Euro sparen willst.

Wie prüfst du, ob ein Makler trotz günstigem Angebot gut ist?

Du hast eine Liste von potenziellen Anbietern. Einer davon wirbt mit einem besonders niedrigen Maklersatz. Jetzt kommt der wichtigste Teil: die Prüfung. Du willst niemanden einstellen, der später zum teuren Problem wird.

1. Schau auf die Referenzen und die Erfolgsquote

Frage nicht nur nach, wie viele Objekte der Makler verkauft hat, sondern wie lange die Objekte im Schnitt online waren. Das ist eine wichtige Kennzahl. Ein schneller Verkauf zeigt Effizienz.

Frage auch nach dem durchschnittlichen Verkaufspreis im Verhältnis zum Angebotspreis. Hat der Makler seine Kunden immer gut beraten, lagen die Verkaufspreise nahe am ursprünglich angestrebten Zielpreis? Wenn ein Makler immer nur Immobilien weit unter dem Angebotspreis verkauft, deutet das auf schlechte Verhandlungsführung hin.

2. Die Detailtiefe der Markt- und Objektanalyse

Ein seriöser Makler beginnt immer mit einer tiefgehenden Analyse deiner Immobilie und des lokalen Marktes. Wenn du das Gefühl hast, dass der Makler nur schnell ein paar Zahlen in ein Online-Tool eingibt und dir eine „zauberhafte“ Zahl präsentiert, sei vorsichtig. Ein guter Makler kennt die Straße, die Nachbarschaft und die jüngsten Verkaufsdaten in deinem direkten Umfeld.

Du solltest eine detaillierte Begründung für den Angebotspreis bekommen. Woher kommt dieser Preis? Welche Vergleichsobjekte wurden herangezogen? Das zeigt, dass der Makler die Grundlagen beherrscht, auch wenn er dafür vielleicht etwas mehr verlangt als ein „Schnäppchen-Makler“.

3. Der persönliche Eindruck zählt

Du arbeitest eng mit diesem Menschen zusammen, oft über Wochen oder Monate. Du musst ihm vertrauen können. Stell dir folgende Fragen im Gespräch:

• Nimmt sich der Makler Zeit für deine Fragen?

• Erklärt er dir die Schritte verständlich, ohne Fachchinesisch zu reden?

• Wirkt er engagiert oder eher abwesend?

• Versteht er deine persönlichen Ziele beim Verkauf (z. B. schnelle Liquidität oder maximaler Ertrag)?

Wenn der erste Eindruck stimmt und der Makler transparent kommuniziert, ist das schon die halbe Miete. Ein günstiger Makler ohne versteckte Kosten sollte dir von Anfang an alle Eventualitäten offenlegen.

Wie du die Kostenstruktur transparent machst

Der Vertrag mit dem Makler ist entscheidend. Hier musst du Klarheit schaffen, um später keine bösen Überraschungen zu erleben, wenn es um die Maklerprovision für Verkäufer geht.

Bitte den Makler, dir folgende Punkte schriftlich zu bestätigen, bevor du unterschreibst:

• Die genaue Höhe der Provision (in Prozent und Euro bei einem angenommenen Verkaufspreis).

• Ob die Provision bei Teilung mit dem Käufer exakt geteilt wird (50/50) oder ob es andere Regelungen gibt.

• Welche Kosten sind explizit nicht in der Provision enthalten? (Beispiele: Kosten für professionelle Drohnenaufnahmen, Energieausweis, professionelles Home Staging, Gebühren für Notartermine etc.).

• Was passiert, wenn der Verkauf fehlschlägt (gibt es eine Aufwandsentschädigung, wenn der Makler viel Arbeit investiert hat, der Verkauf aber aus Gründen, die nicht am Makler liegen, scheitert)?

Sei mutig und frage nach Rabatten, besonders wenn du in einer Gegend wohnst, in der Immobilien schnell verkauft werden oder wenn es sich um ein Mehrfamilienhaus handelt, bei dem der Makler potenziell größere Geschäfte machen kann. Manchmal ist ein kleines Entgegenkommen beim Prozentsatz drin, wenn du dafür einen klaren, langfristigen Auftrag bietest.

Häufig gestellte fragen

lohnt sich ein makler überhaupt noch heute

Ja, ein guter Makler lohnt sich oft noch, besonders wenn du wenig Erfahrung hast. Er spart dir immense Zeit, kennt rechtliche Fallstricke und kann den besten Preis verhandeln. Das spart dir am Ende oft mehr Geld, als die reine Provision kostet.

wie hoch ist die übliche maklerprovision

Die Höhe variiert stark je nach Region und Objektwert. In Deutschland teilen sich Verkäufer und Käufer die Provision oft hälftig, meistens zwischen 3 und 3,57 % jeweils (inklusive Mehrwertsteuer). Um den Marktwert besser einzuschätzen, empfiehlt sich ein Blick auf die aktuellen Immobilienscout24 Preise. Es gibt aber immer mehr Verhandlungsspielraum nach unten, je nachdem, was der Markt hergibt.

was kann ich selbst machen um kosten zu sparen

Du kannst die Vorbereitung übernehmen: Sammele alle Dokumente (Grundbuchauszug, Baupläne, Energieausweis) und halte sie bereit. Du kannst auch die ersten potenziellen Interessenten vorsortieren, bevor der Makler Besichtigungen ansetzt. Das reduziert seinen Aufwand und kann die Verhandlung über die Provision positiv beeinflussen.