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Viele denken, ein Makler sei nur etwas für Luxusimmobilien oder wenn man gar keine Zeit hat. Das stimmt so nicht ganz. Die Entscheidung, ob du einen Experten hinzuziehst, hängt stark von deiner Situation und deinen eigenen Fähigkeiten ab. Stell dir vor, du hast das Haus geerbt oder es ist dein Elternhaus – da hängen viele Emotionen dran. Dann ist ein objektiver Blick von außen Gold wert.
Oder vielleicht kennst du dich einfach nicht mit dem aktuellen Markt aus. Die Preise ändern sich ständig, je nachdem, ob die Zinsen steigen oder fallen, oder ob deine Nachbarschaft gerade boomt. Wenn du unsicher bist, welchen Preis du realistisch erzielen kannst, dann ist ein professioneller Immobilienvermittler ein starker Partner.
Die größten unsicherheiten beim privatverkauf
Wenn du versuchst, dein Haus selbst zu verkaufen, stolperst du schnell über einige Hürden. Diese Sorgen kenne ich gut von vielen Eigentümern:
• Der richtige Preis: Überschätzt oder unterschätzt man den Wert, verlierst du entweder Geld oder das Haus steht ewig leer.
• Die rechtlichen Fallstricke: Welche Unterlagen brauche ich? Energieausweis, Grundbuchauszug, Baupläne – das ist ein ganzer Berg Papierkram. Ein Fehler hier kann später teuer werden.
• Die Besichtigungen: Du musst fremde Menschen durch dein Zuhause lassen, Termine koordinieren und auf Fragen antworten, die du nicht kennst. Das kostet enorm viel Nerven und Zeit.
• Verhandeln: Der Käufer will den Preis drücken. Wie verhältst du dich, um dein bestes Ergebnis zu erzielen, ohne unhöflich zu wirken?
Ein guter Haus makler nimmt dir genau diese Belastungen ab. Er agiert als Puffer und als Experte in diesen kritischen Phasen.
Wenn du einen Immobilienmakler beauftragst, kaufst du nicht nur einen Namenszug auf einem Schild. Du kaufst Dienstleistungspakete, die dir echtes Handwerkszeug bieten. Lass uns die zentralen Aufgaben anschauen, die dir den Rücken freihalten.
Die wertfindung: professionelle preisermittlung des hauses
Das ist vielleicht der wichtigste Schritt. Ein Makler kommt nicht einfach und nennt eine Zahl aus der Luft. Er nutzt professionelle Tools und seine Erfahrung in der Region. Er schaut sich vergleichbare verkaufte Objekte an – die sogenannten Vergleichswerte. Er bewertet den Zustand deines Hauses, die Lage und die Ausstattung. Nur so erhältst du eine realistische Hausbewertung, die Käufer ernst nehmen. Unterschätze nicht, wie wichtig ein fundierter Angebotspreis ist. Ist er zu hoch, schreckt er ab. Ist er zu niedrig, verschenkst du bares Geld.
VIDEO: Makler verrt: So drckst du jetzt den Preis
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Erkunde diese relevanten Quellen, um dein Wissen über Haus makler zu erweitern.
• Tournois Makelaardij – Ihr Immobilienmakler in Zeeuws-Vlaanderen
• Reasons to use a makler when selling a house : r/germany
Marketing und sichtbarkeit: dein haus ins rechte licht rücken
Dein Haus muss gefunden werden. Nur ein Inserat auf einer großen Plattform reicht heute oft nicht mehr aus. Ein versierter Immobilienmakler weiß, wie man ein Haus verkauft, indem er es inszeniert. Das bedeutet:
• Professionelle Fotos: Oft kommen die Makler mit einem eigenen Fotografen. Tageslicht, richtige Perspektiven – das macht einen riesigen Unterschied im ersten Eindruck.
• Ansprechende Texte: Er formuliert eine Geschichte rund um dein Zuhause, die die potenziellen Käufer emotional anspricht, ohne dabei übertrieben zu sein.
• Gezielte Ansprache: Der Makler hat oft eine Liste vorgemerkter Interessenten. Vielleicht wartet dein Käufer schon seit Monaten auf genau dein Haus.
Die prüfung der interessenten und die besichtigungen
Stell dir vor, du hast 20 Anfragen bekommen. Viele davon sind nur „Spaßbieter“ oder Leute, die sich einfach mal umsehen wollen, ohne echtes Kaufinteresse. Der Makler filtert diese vor. Er führt die Erstgespräche und prüft die Bonität der Interessenten. Er fragt nach der Finanzierungssituation. Das spart dir unzählige unnötige Telefonate und Termine. Bei den Besichtigungen tritt er souverän auf, beantwortet technische Fragen und lenkt das Gespräch professionell.
Das ist die Frage, die fast jeder stellt: Was kostet der Spaß? Die Antwort ist oft ein Schock, aber sie muss ehrlich sein. Die Maklerprovision wird in Deutschland meist geteilt zwischen Verkäufer und Käufer, oft geregelt im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB). Aktuell liegt die übliche Teilung oft bei 50:50, wobei jeder 3,57 % inklusive Mehrwertsteuer zahlt. Manche Makler verlangen auch eine reine Verkäuferprovision. Das Wichtige ist: Die Kosten sind verhandelbar und hängen vom Leistungsumfang ab.
Betrachte die Provision nicht als reinen Verlust. Sieh es als Investition. Wenn der Makler durch seine Erfahrung einen 5 % höheren Verkaufspreis erzielt, als du selbst bekommen hättest, hat er seine Kosten mehr als gedeckt. Du hast zusätzlich Zeit und Stress gespart. Das ist der Punkt, den viele vergessen, wenn sie nur auf die Prozentzahl starren, um einen Haus verkauf mit makler durchzuführen.
Wann lohnt sich die investition in einen makler?
Die Investition zahlt sich besonders aus, wenn du:
• in einer stark nachgefragten Gegend wohnst, wo schnelle, aber faire Preisverhandlungen nötig sind.
• selten oder nie im Immobiliensektor tätig warst und dich mit der Materie nicht auskennst.
• wenig Zeit hast, da du noch im Job voll eingespannt bist.
• eine emotional schwierige Immobilie verkaufen musst (z.B. nach Trennung oder Erbschaft).
Nicht jeder, der einen Gewerbeschein besitzt, ist automatisch der beste Haus makler für dich. Du brauchst jemanden, dem du vertraust und der deine Immobilie versteht. Hier sind ein paar Schritte, um den Richtigen zu finden:
1. Lokalität und erfahrung prüfen
Ein Makler, der nur Wohnungen in der Großstadt verkauft, kennt sich vielleicht nicht mit deinem Einfamilienhaus im ländlichen Raum aus. Frage gezielt nach Referenzen in deiner Straße oder deinem Ortsteil. Wie viele Häuser hat er dort im letzten Jahr verkauft?
2. Die erste einschätzung vergleichen
Hol dir mindestens drei verschiedene Erstbewertungen und Besichtigungstermine von potenziellen Maklern ein. Lass dir erklären, wie sie den Preis zustande bringen und welche Marketingstrategie sie für dein Haus vorschlagen. Achte darauf, wer dir die klarsten, ehrlichsten Antworten gibt und wer sich Zeit nimmt, wirklich auf deine Fragen einzugehen.
3. Der vertrag und die exklusivität
Meistens arbeiten Makler mit einem einfachen oder einem qualifizierten Alleinauftrag. Beim einfachen Auftrag kannst du theoretisch nebenbei selbst noch inserieren. Beim qualifizierten Alleinauftrag gibst du dem Makler die alleinige Verantwortung für einen definierten Zeitraum (z.B. drei Monate). Dieser Alleinauftrag motiviert den Makler am meisten, da er weiß, dass seine Arbeit auch zum Erfolg führt.
Lies dir den Vertrag genau durch. Welche Leistungen sind inklusive? Ist die Erstellung des Energieausweises gedeckelt oder kommt das extra? Wenn du dich gut aufgehoben fühlst und die Strategie überzeugt, dann ist ein Alleinauftrag oft der beste Weg zum schnellen und fairen Verkauf deiner Immobilie.
was passiert, wenn der makler mein haus nicht verkauft?
Wenn du einen qualifizierten Alleinauftrag hast, ist der Makler verpflichtet, sich in dieser Zeit intensiv um den Verkauf zu kümmern. Sollte nach Ablauf der vertraglich festgelegten Zeit (oft drei bis sechs Monate) kein Erfolg eingetreten sein, kannst du entscheiden, ob du den Vertrag verlängerst oder ihn beendest. Ein guter Makler wird dir offen darlegen, warum der Verkauf stockte – lag es am Preis, am Zustand oder am Marketing?
muss ich dem makler bei jedem besichtigungstermin helfen?
Nein, das ist einer der größten Vorteile. Du beauftragst den Makler, damit er die Arbeit übernimmt. Nach der ersten Übergabe der Schlüssel und der wichtigen Unterlagen sollte der Makler alle Besichtigungen koordinieren und durchführen. Du solltest natürlich für eventuell notwendige Detailfragen erreichbar sein, aber die Hauptlast der Terminkoordination und Durchführung liegt beim Profi.
wie lange dauert ein hausverkauf mit einem makler normalerweise?
Die Dauer hängt stark von der Marktlage und dem Preis ab. In einem sehr starken Verkäufermarkt kann ein Haus innerhalb weniger Wochen verkauft werden, wenn es perfekt gepreist ist. Realistischer ist in vielen Regionen eine Spanne von zwei bis vier Monaten, wenn man alle Schritte – von der Wertermittlung über das Marketing bis zur notariellen Abwicklung – einrechnet. Der Makler sorgt dafür, dass der Prozess so straff wie möglich läuft, um Leerstand zu vermeiden.