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Wenn du online suchst, stößt du unweigerlich auf Immobilienportale. ImmoScout24 ist in Deutschland führend. Du siehst dort unzählige Angebote. Aber wer steckt hinter diesen Inseraten? Oft ist es ein professioneller Immobilienmakler, der die Immobilie für den Eigentümer oder den Suchenden betreut. Viele Verkäufer oder Vermieter möchten den Stress und die rechtlichen Fallstricke nicht alleine bewältigen. Deshalb beauftragen sie einen Experten.
Du fragst dich vielleicht: Was macht der Makler, den ich auf ImmoScout24 sehe, anders als jemand, der es privat versucht? Die Antwort liegt in der Professionalität und der Vernetzung. Ein guter Makler bringt Struktur in den chaotischen Prozess des Immobilienhandels. Hier erfahren Sie, wie Sie den passenden Makler finden können.
Die typischen Zweifel, wenn du einen Makler kontaktierst
Es ist völlig normal, skeptisch zu sein. Du denkst vielleicht: Zahlen muss ich am Ende sowieso, also warum soll ich dem Makler vertrauen? Oder: Kann ich nicht selbst Geld sparen, wenn ich den Makler umgehe? Diese Bedenken sind berechtigt, besonders wenn es um hohe Summen geht.
Lass uns ehrlich sein: Ein Makler kostet Geld. Die Maklerprovision, die je nach Bundesland variiert, ist ein wichtiger Kostenfaktor. Aber sieh es mal so: Was ist deine Zeit wert? Was kostet dich ein Fehler bei der Bewertung oder eine fehlerhafte Vertragsformulierung? Ein erfahrener Immobilienmakler ist oft eine Versicherung gegen teure Pannen.
Es gibt Situationen, in denen die Beauftragung eines Maklers fast unerlässlich wird. Wenn du wenig Zeit hast, weil dein Job viel fordert, oder wenn du weit weg wohnst und die Immobilie vor Ort betreuen lassen musst, dann ist der Makler dein verlängerter Arm. Auch wenn du dir unsicher bist, wie du den realistischen Marktwert deiner Immobilie ermittelst, ist professionelle Hilfe Gold wert. Hier reden wir vom sogenannten „professionellen Immobilien-Casting“.
Hier sind konkrete Szenarien, in denen ein beauftragter Immobilienmakler dir den Rücken freihält:
• Zeitmanagement: Der Makler filtert die Anfragen. Du bekommst nur Terminvorschläge von ernsthaften Interessenten, nicht von „Immobilien-Touristen“.
• Marktkenntnis und Preisstrategie: Er kennt die lokalen Durchschnittspreise und weiß, welche Features deiner Immobilie besonders gut ankommen. Er verhindert, dass du dein Haus unter Wert verkaufst oder es wegen eines zu hohen Preises niemand ansieht.
• Rechtliche Absicherung: Der Makler sorgt für die korrekte Erstellung aller nötigen Unterlagen, vom Energieausweis bis zum Exposé, das den gesetzlichen Anforderungen entspricht.
• Verhandlungsgeschick: Er führt die Preisverhandlungen professionell und emotionslos, was dir oft einen besseren Endpreis sichert, als du es selbst erreichen würdest.
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Die Suche nach dem richtigen Immobilienmakler
Wenn du dich entschieden hast, einen Makler zu beauftragen, beginnt die nächste Herausforderung: Welchen? Nicht jeder Makler, der auf ImmoScout24 aktiv ist, passt zu deinem Projekt. Du brauchst jemanden, der sich in deiner spezifischen Nachbarschaft auskennt.
Gehe nicht nach dem erstbesten Angebot. Schau dir an, welche Objekte der Makler in deinem Umfeld bereits erfolgreich vermittelt hat. Hat er viele ähnliche Objekte in deiner Straße angeboten? Das zeigt lokale Expertise. Achte dabei auch auf die Reputation der Immobilienmakler Firma, die hinter dem Angebot steht.
Ein guter Tipp für deine Auswahl des Immobilienmaklers:
• Referenzen prüfen: Frage nach abgeschlossenen Verkäufen in deiner direkten Umgebung.
• Exposé-Qualität anschauen: Sind die Fotos professionell? Sind die Beschreibungen detailliert und ehrlich? Schlechte Exposés sind oft ein Zeichen für wenig Engagement.
• Das erste Gespräch: Fühlt sich die Chemie richtig an? Vertraust du dieser Person deine wertvollste Anlage an? Der Makler muss deine Ziele verstehen.
Sobald du einen Maklervertrag unterschrieben hast, übernimmt er die Zügel. Du musst nicht mehr unzählige E-Mails beantworten oder nachts um zehn Uhr einen Anruf wegen einer Besichtigung entgegennehmen.
Stell dir das wie ein Projektmanagement vor:
• Analyse und Wertermittlung: Zuerst kommt die realistische Preiseinschätzung. Hier wird geprüft, was deine Immobilie wirklich wert ist – basierend auf aktuellen Verkaufszahlen, nicht auf Wünschen.
• Marketing-Strategie: Der Makler bereitet das professionelle Material vor (Fotos, Texte, virtuelle Touren). Er entscheidet, ob er die Immobilie nur diskret an seinen Bestandskundenkreis heranträgt (Stichwort: „Soft-Launch“) oder ob er eine breite Kampagne über ImmoScout24 und andere Kanäle startet.
• Die Vermarktung: Die Koordination der Besichtigungstermine übernimmt der Makler. Er sorgt dafür, dass die Besichtigungen organisiert ablaufen und nur wirklich interessierte Parteien Zutritt erhalten.
• Verkaufsabschluss: Er präsentiert dir die besten Angebote, berät dich bei der Annahme und begleitet dich bis zur notariellen Beurkundung. Er stellt sicher, dass alle Unterlagen für den Notar bereitliegen.
Die Transparenz bei der Provision
Ein häufiges Thema ist die Maklerprovision, also die Bezahlung des Maklers. Seit einigen Jahren gilt in Deutschland die Regel, dass Käufer und Verkäufer die Provision teilen, wenn es sich um den Verkauf einer privaten Wohnung oder eines Hauses handelt. Du solltest aber immer genau im Vertrag nachlesen, wie die Aufteilung im Detail geregelt ist.
Wenn du einen Makler beauftragst, um dein Haus zu verkaufen, legst du fest, welchen Anteil du übernimmst. Oft wird eine faire 50/50-Teilung empfohlen, aber es gibt Spielraum. Sei hier nicht schüchtern und frage nach, wie sich die Gesamtkosten zusammensetzen und ob alle Leistungen (Marketingkosten, Besichtigungen) in dieser Provision enthalten sind. Ein transparenter Umgang mit den Kosten ist ein Zeichen für Seriosität.
Es gibt leider auch schwarze Schafe, die sich nur auf das schnelle Geschäft konzentrieren. Achte auf folgende Warnsignale, wenn du überlegst, einen Immobilienmakler von ImmoScout24 zu engagieren:
Zu viel Euphorie bei der ersten Bewertung. Wenn dir ein Makler sofort einen unrealistisch hohen Preis verspricht, nur um den Auftrag zu bekommen, ist Vorsicht geboten. Das nennt man oft „Anlocken mit Traumpreisen“.
Vermeide Makler, die dir pauschal alle Kosten aufbürden wollen, ohne genau zu erklären, wofür diese sind. Die Maklerleistung muss klar definiert sein. Wenn der Makler vorschlägt, die Immobilie zuerst nur intern zu vermarkten und dann später, wenn sich nichts tut, auf die große Plattform wie ImmoScout24 zu gehen, ist das oft ein guter, diskreter Ansatz.
Denke daran: Du beauftragst einen Dienstleister. Du hast die Kontrolle über den Vertrag und kannst klare Erwartungen an die wöchentliche Berichterstattung stellen. Ein guter Makler liefert regelmäßige Updates, auch wenn gerade keine Besichtigung ansteht.
was kostet ein makler für den verkauf
Die Kosten für einen Immobilienmakler beim Verkauf teilen sich in Deutschland oft Käufer und Verkäufer je zur Hälfte. Die genaue Höhe der Provision ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt und liegt meist zwischen 3 % und 7 % der Verkaufssumme zuzüglich Mehrwertsteuer. Kläre diese Details immer schriftlich im Maklervertrag.
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kann ich den makler auf immobilienscout24 ignorieren
Ja, du kannst die Kontaktaufnahme eines Maklers ignorieren, wenn du dein Objekt privat anbieten möchtest. Wenn du allerdings selbst aktiv auf dem Portal inserierst, wirst du häufig von Maklern kontaktiert, die dir ihre Dienste anbieten wollen. Du bist aber nicht verpflichtet, auf diese Angebote einzugehen.
wie lange ist ein maklervertrag gültig
Ein Maklervertrag ist in der Regel für eine festgelegte Zeit geschlossen, oft zwischen drei und sechs Monaten. Bei einem Alleinauftrag, bei dem der Makler exklusiv für dich arbeitet, gibt es oft eine längere Laufzeit als bei einem einfachen, einfachen Auftrag. Überprüfe die Kündigungsfristen genau, falls du mit der Leistung unzufrieden bist.