Informationen zu Bau, Immobilien und Wohn…2026 · skd-immobilie.de

SKD Immobilie

Informationen zu Bau, Immobilien und Wohnungsmarkt.

Gewerbe und Investition

Immobilienpreise mit ImmoScout24 vergleichen und analysieren

Immobilienpreise mit ImmoScout24 vergleichen und analysieren

Warum die ImmoScout Immobilienpreise nur die halbe Miete sind

Wenn du auf ImmoScout nach Preisen suchst, siehst du Inserate. Das sind Wunschpreise. Stell dir vor, du verkaufst dein altes Fahrrad. Du denkst, es ist 500 Euro wert, aber am Ende bekommst du vielleicht nur 400 Euro, weil der Käufer noch etwas handeln wollte. Bei Immobilien ist das ähnlich, nur mit viel mehr Nullen dahinter. Die auf der Plattform angezeigten Immobilienpreise auf ImmoScout sind die Angebotspreise der Verkäufer oder Vermieter.

Das bedeutet: Diese Preise sind der Startpunkt der Verhandlung. Sie spiegeln wider, was der Anbieter hofft zu bekommen. Sie sagen dir aber noch nichts über den tatsächlichen Marktpreis oder den Preis, zu dem die Immobilie tatsächlich verkauft wurde. Du musst also lernen, diese Zahlen richtig einzuordnen, besonders wenn du wissen möchtest, was in deiner Region realistisch ist, zum Beispiel die durchschnittliche Kaltmiete ImmoScout oder der Quadratmeterpreis für Eigentum.

Wie Angebotspreise und Endpreise auseinanderklaffen

In einem sehr gefragten Markt steigen die Preise oft über den Angebotspreis hinaus. Du siehst eine Wohnung für 4.000 Euro Kaltmiete inseriert, aber weil zehn andere Interessenten ebenfalls Schlange stehen, wird am Ende vielleicht 4.200 Euro bezahlt. Das nennt man Überbietung. Auf der anderen Seite, wenn der Markt gerade etwas ruhiger ist oder die Immobilie Mängel hat, kann der Endpreis deutlich unter dem Angebotspreis liegen.

Dein Vorteil liegt darin, wenn du weißt, wie der lokale Markt tickt. Beobachte über Wochen hinweg, wie lange Inserate online bleiben und ob die Preise dort stark schwanken. Das gibt dir einen besseren Eindruck, als nur einen einzelnen Inseratspreis zu sehen. Wenn du wissen willst, wie du die Preise auf Immobilienscout24 richtig einschätzt, findest du hier weitere Informationen.

Tool-Check: Welche Preisdaten liefert ImmoScout noch?

ImmoScout bietet nicht nur die reinen Inserate. Sie haben im Laufe der Jahre verschiedene Tools entwickelt, um Nutzern mehr Klarheit zu verschaffen. Diese Tools helfen dir, die reinen Wunschpreise besser zu bewerten. Achte auf die sogenannten Preiskompass- oder Marktübersichtsfunktionen.

VIDEO: Immobilienmarkt und Corona-Krise: Was bringt die Zukunft?

Der ImmoScout Preisatlas für Regionaleinschätzungen

Der Preisatlas oder ähnliche Marktdaten-Tools sind Gold wert. Sie basieren auf einer viel größeren Datenmenge als nur den aktuellen Inseraten. Sie ziehen historische Daten heran, analysieren abgeschlossene Verkäufe (wenn verfügbar) und gewichten Faktoren wie Größe, Lage und Baujahr stärker.

Was du hier siehst, ist oft näher am tatsächlichen Marktwert. Wenn der Preisatlas für deine Gegend einen Quadratmeterpreis von 3.500 Euro ausweist, aber das aktuelle Inserat bei 4.500 Euro liegt, weißt du, dass du vorsichtig sein solltest. Du nutzt diesen Atlas, um zu prüfen, ob die ImmoScout Immobilienpreise in deinem direkten Suchumfeld überzogen wirken.

Nützliche Quellen

Gewinne vertiefte Einblicke in Immobilienpreise mit ImmoScout24 vergleichen und analysieren mit dieser Linkliste.

ImmoScout24 – Immobilien – App Store – Apple

ImmoScout24-Datenanalyse: Immobilienpreise und Nachfrage steigen

Lage, Lage, Lage – Wie die Mikrolage die Preise beeinflusst

Die besten Tools können die Details vor Ort nicht immer perfekt erfassen. Du musst immer die Mikrolage bewerten. Ein Preisunterschied von 10 Prozent kann nur dadurch entstehen, dass die eine Wohnung eine ruhige Seitenstraße hat und die andere direkt an einer Hauptverkehrsader liegt. Wenn du die Immobilienpreise für den Kauf in Stadtteilen vergleichst, schau genau hin: Für detaillierte Ratschläge, wie du beim Immobilienkauf vorgehst, lies unseren Ratgeber.

• Wie gut ist die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel?

• Wie weit ist der nächste Supermarkt oder die Schule entfernt?

• Wie ist der Zustand des Gemeinschaftseigentums (Hausflur, Außenanlagen)?

Diese Faktoren beeinflussen den Preis stark, egal was der allgemeine Richtwert ist.

Dein Fahrplan: So nutzt du ImmoScout-Daten beim Bewerten

Angenommen, du möchtest deine eigene Wohnung verkaufen oder kaufst gerade und brauchst eine realistische Verhandlungsgrundlage. Wie gehst du jetzt praktisch vor, um die Inserate besser zu verstehen?

• Vergleiche ähnliche Objekte der letzten sechs Monate: Schau nicht nur auf das, was gerade online ist. Nutze die Archivfunktionen oder speichere Inserate ab, die in den letzten Monaten inseriert waren. Wurden diese Objekte schnell verkauft? Waren sie lange online? Das ist wichtig, um zu sehen, ob die Preise damals akzeptiert wurden.

• Filtere rigoros nach Zustand und Baujahr: Eine sanierte Altbauwohnung von 1910 ist preislich nicht mit einem Neubau von 2020 vergleichbar, selbst wenn beide 100 Quadratmeter haben. Achte darauf, dass deine Vergleichsobjekte wirklich vergleichbar sind. Suche gezielt nach Wohnungen mit ähnlicher Ausstattung (Balkon, Einbauküche, Aufzug).

• Nutze den Richtwert aus dem Preisatlas als Obergrenze: Wenn der allgemeine Marktbericht einen Wert X vorschlägt, sollte dein Angebotspreis (oder dein maximaler Kaufpreis) nicht weit darüber liegen, es sei denn, deine Immobilie hat herausragende Extras (z. B. eine Dachterrasse mit Fernblick in einer ansonsten flachen Gegend).

• Ignoriere Extremfälle: Du wirst immer Inserate sehen, die viel zu teuer sind (weil der Verkäufer „mal schauen will, was geht“) und solche, die viel zu günstig sind (weil die Person schnell verkaufen muss). Diese Extremwerte verzerren dein Bild. Konzentriere dich auf die Mitte der Daten, die du findest.

Die Psychologie hinter den Preisen: Angebot und Nachfrage

Die ImmoScout Immobilienpreise sind ein Spiegel der aktuellen Nachfrage. Wenn in deiner Stadt viele neue Arbeitsplätze entstehen und viele Menschen zuziehen, steigt die Nachfrage rasant. Verkäufer wissen das und verlangen entsprechend höhere Preise. Du siehst das besonders bei kleinen Wohnungen in Universitätsstädten.

Andersherum: Wenn die Zinsen steigen (was Kredite verteuert), sinkt die Zahl der kaufkräftigen Interessenten. Die Verkäufer müssen eventuell ihre Preise senken, um überhaupt noch einen Käufer zu finden. Dieses Wechselspiel erklärst du dir am besten, wenn du die Nachrichtenlage im Kopf behältst. Sind die Bauzinsen hoch, gehe davon aus, dass die Angebotspreise auf ImmoScout tendenziell noch etwas hoch angesetzt sind und du mehr Verhandlungsspielraum hast, um die tatsächlichen Immobilienpreise für den Verkauf zu drücken.

Wann du beim Kauf hart bleiben solltest

Wenn du kaufst und die Inseratspreise dir hoch vorkommen, aber die Daten aus dem Preisatlas dies bestätigen, dann liegt die Entscheidung bei dir und deiner Finanzierung. Wichtig ist: Lass dich nicht unter Druck setzen. Die Verkäufer nutzen oft die Angst, die „perfekte“ Immobilie zu verpassen. Wenn die angezeigten Immobilienpreise auf ImmoScout deine finanzielle Schmerzgrenze überschreiten, ist es besser, die Besichtigung abzubrechen. Es kommt immer eine andere Immobilie auf den Markt.

Wenn du jedoch eine Immobilie siehst, die seit sechs Monaten online ist und deren Preis zuletzt gesenkt wurde, hast du einen klaren Hebel. Der Verkäufer signalisiert damit, dass sein ursprünglicher Wunschpreis zu optimistisch war. Hier kannst du selbstbewusst mit einem realistischen Angebot starten, das sich an den tatsächlichen Verkaufsdaten orientiert, nicht nur an dem, was aktuell auf dem Portal steht.

Häufig gestellte fragen

was ist der unterschied zwischen angebotspreis und endpreis

Der Angebotspreis ist der Preis, den der Verkäufer oder Vermieter öffentlich auf ImmoScout angibt. Der Endpreis ist der tatsächliche Betrag, der am Ende in den Kauf- oder Mietvertrag geschrieben wird. Oft liegt der Endpreis beim Kaufen über dem Angebotspreis, wenn viele Interessenten bieten.

wie oft sollte ich die immobilienpreise auf immoscout prüfen

Wenn du aktiv suchst oder verkaufst, ist es sinnvoll, täglich einen Blick auf neue Inserate in deiner Zielregion zu werfen. Für eine allgemeine Markteinschätzung reicht es, die regionalen Preisindizes einmal monatlich zu checken, um große Schwankungen nicht zu verpassen.

kann ich den verkäufer fragen, wie viel er wirklich erwartet

Ja, das kannst du tun, aber formuliere es vorsichtig. Du könntest fragen, ob der angegebene Preis Spielraum bietet oder ob es bereits Angebote gab, die über oder unter dem Preis lagen. Diese Frage gibt dir Hinweise darauf, wie realistisch der Verkäufer die Marktlage einschätzt.