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Jobs immobilienmakler frankfurt

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Der Immobilienmarkt in Frankfurt: Warum sich der Einsatz lohnt

Frankfurt ist nicht irgendein Pflaster. Die Stadt zieht Unternehmen, internationale Käufer und junge Familien an. Das bedeutet eine konstant hohe Nachfrage nach Wohn- und Gewerbeimmobilien. Wenn du hier als Makler arbeiten möchtest, arbeitest du in einem Umfeld, das Dynamik atmet. Die Preise sind hoch, die Geschäfte oft komplexer als in ländlichen Regionen. Genau deshalb sind gute, engagierte Makler gefragt. Du bist nicht nur jemand, der Schlüssel übergibt; du bist Berater, Verhandlungsführer und oft auch ein wichtiger Lotse in einem emotionalen Prozess.

Was macht einen guten Makler in Frankfurt aus?

Es reicht nicht, nur Exposés verschicken zu können. In einer Stadt wie Frankfurt brauchst du Fingerspitzengefühl und echtes Wissen über die verschiedenen Stadtteile. Wer in Sachsenhausen sucht, hat andere Ansprüche als jemand, der in Bockenheim eine WG-Wohnung sucht oder eine Luxusimmobilie in den Villenvierteln am Stadtrand erwirbt. Deine Aufgabe ist es, diese feinen Unterschiede zu kennen. Du musst zuhören können, was der Kunde wirklich will, nicht nur, was er sagt. Das erfordert Geduld und eine hohe Serviceorientierung.

Der Weg zum Job: Qualifikationen und gesetzliche Grundlagen

Bevor du deine erste Besichtigung leitest, musst du wissen, welche Voraussetzungen du erfüllen musst. In Deutschland gibt es hier klare Regeln, auch wenn viele denken, der Beruf sei ein reines „Glückssache“-Geschäft. Die wichtigste Grundlage ist die Gewerbeerlaubnis nach § 34c der Gewerbeordnung (GewO).

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Die 34c-Erlaubnis – Dein amtlicher Startschuss

Diese Erlaubnis benötigst du, um überhaupt als Immobilienmakler tätig werden zu dürfen. Sie stellt sicher, dass du persönlich zuverlässig bist und die nötige Sachkunde besitzt. Das ist keine lästige Bürokratie, sondern ein Schutz für dich und deine Kunden. Um diese Erlaubnis zu bekommen, musst du einige Dinge nachweisen. Denk daran, das ist die Basis für alle seriösen Jobs als Immobilienmakler Frankfurt.

• Zuverlässigkeit: Dein polizeiliches Führungszeugnis darf keine relevanten Einträge zeigen.

• Geordnete Vermögensverhältnisse: Du darfst nicht zahlungsunfähig sein. Ein Nachweis über ein sauberes Auskunftsverfahren beim Insolvenzgericht ist nötig.

• Sachkunde (optional, aber wichtig): Während der reine § 34c keine spezifische Prüfung vorschreibt, fordern viele seriöse Arbeitgeber heute mehr. Die IHK-Sachkundeprüfung wird immer wichtiger, besonders wenn du dich selbstständig machen willst. Für angestellte Makler in etablierten Büros kann oft die Einarbeitung durch den Betrieb genügen, aber Weiterbildung ist Trumpf.

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Quereinstieg: Geht das wirklich?

Ja, der Quereinstieg in die Immobilienbranche Frankfurt ist möglich. Viele erfolgreiche Makler kamen ursprünglich aus ganz anderen Bereichen – vielleicht aus dem Vertrieb, aus dem Bankwesen oder sogar aus kreativen Berufen. Was zählt, ist deine Motivation und deine Lernbereitschaft. Du bringst neue Perspektiven mit, was ein großer Vorteil sein kann. Wenn du dich fragst, wie du den ersten Fuß in die Tür bekommst, solltest du dir überlegen, ob du angestellt oder selbstständig starten möchtest.

Zwei Wege zur Karriere: Angestellt vs. Selbstständig

Die Entscheidung, wie du deine Laufbahn als Makler beginnst, beeinflusst deinen Alltag stark. Beide Wege haben ihre spezifischen Vor- und Nachteile, besonders wenn es um die Suche nach den ersten Aufträgen geht.

Angestellter Makler in einem etablierten Frankfurter Büro

Viele Einsteiger suchen zuerst einen festen Job bei einer größeren oder mittelständischen Maklerfirma in Frankfurt. Das hat klare Vorteile, wenn du gerade erst anfängst und noch viel lernen musst.

• Struktur und Mentoring: Du arbeitest unter Anleitung erfahrener Kollegen. Jemand zeigt dir, wie man eine professionelle Immobilienbewertung durchführt oder wie man rechtssichere Verträge erstellt.

• Leads (potenzielle Kunden): Die Firma bringt oft die ersten Verkaufsaufträge mit. Das nimmt dir den Druck, sofort Kaltakquise betreiben zu müssen, um Miete und Lebenshaltung zu decken.

• Feste Basis: Du erhältst oft ein Grundgehalt. Das gibt dir finanzielle Sicherheit, während du deine Provisionen aufbaust.

Wenn du dich bewirbst, achte darauf, wie viel Einarbeitung geboten wird. Frag gezielt nach Schulungen zu den lokalen Marktbedingungen in Gebieten wie Bornheim oder dem Westend. Ein guter Arbeitgeber investiert in dein Wissen.

Der Weg in die Selbstständigkeit oder freie Mitarbeit

Viele erfahrene Makler entscheiden sich für die Selbstständigkeit oder arbeiten als Franchise-Partner oder gebundene Makler für eine größere Marke. Hier bist du dein eigener Chef, aber auch dein eigener Akquisiteur.

• Volle Kontrolle: Du bestimmst deine Arbeitszeiten und deine Strategie.

• Höhere Gewinnspanne: Du behältst den Großteil der Provision.

• Hoher Akquiseaufwand: Gerade am Anfang musst du intensiv Netzwerke aufbauen und Marketing betreiben, um Aufträge zu generieren. Deine ersten Kontakte in Frankfurt sind Gold wert.

Für Selbstständige ist die Fähigkeit, Vertrauen aufzubauen, entscheidend. Wenn du beispielsweise gezielt nach dem Verkauf von Eigentumswohnungen im Bahnhofsviertel suchst, musst du dort sichtbar sein und Kontakte knüpfen.

Praktische Tipps für deine Jobsuche in Frankfurt

Du hast dich entschieden, diesen spannenden Weg zu gehen. Nun geht es darum, sichtbar zu werden. Wie findest du die richtigen Stellen oder die ersten Kunden?

Netzwerken ist das A und O

In einer Stadt, die von persönlichen Beziehungen lebt, ist dein Netzwerk dein Kapital. Das gilt besonders im Immobilienbereich. Tritt lokalen Wirtschaftsverbänden bei. Gehe zu Networking-Veranstaltungen, die sich um Bauen, Wohnen oder Finanzierung drehen.

Denke über den Tellerrand hinaus: Auch mit Architekten, Bauträgern oder spezialisierten Finanzberatern in Frankfurt kannst du langfristig gute Geschäfte machen. Sie empfehlen dich weiter, wenn sie wissen, dass du zuverlässig bist.

Werde zum lokalen Experten

Vernachlässige nicht das Lernen über die Stadt. Du musst mehr wissen als nur die Quadratmeterpreise. Recherchiere, welche Bauprojekte geplant sind. Welche Schulen sind beliebt? Wo gibt es Probleme mit Lärm oder Verkehr? Kunden vertrauen einem Makler, der ihnen tiefere Einblicke in das Leben in ihrem Wunschstadtteil geben kann.

Wenn du dich auf eine Nische spezialisieren möchtest – zum Beispiel auf den Verkauf von Altbauten in Nordend oder Gewerbeflächen nahe der Messe – dann lerne alles über diese spezielle Sparte. Das macht dich unersetzlich.

Deine Bewerbung: Zeige, was du mitbringst

Auch wenn du als Quereinsteiger kommst, präsentiere deine bisherigen Fähigkeiten als Stärke. Hast du im Vertrieb gearbeitet? Dann kannst du überzeugend argumentieren. Warst du im Kundenservice? Dann zeigst du deine Kommunikationsstärke.

Sei konkret, wenn du über deine Motivation sprichst. Anstatt zu sagen: „Ich mag Immobilien“, formuliere lieber: „Ich habe die Entwicklung des Frankfurter Immobilienmarktes in den letzten fünf Jahren genau verfolgt und sehe enormes Potenzial, Eigentümern durch eine präzise Marktpositionierung einen Mehrwert zu schaffen.“

Die Herausforderungen meistern

Sei ehrlich: Es wird nicht immer leicht sein. Die Immobilienbranche kann hart sein, die Arbeitszeiten lang und die emotionale Belastung hoch, wenn du mit Menschen arbeitest, die gerade große Lebensentscheidungen treffen.

Es wird Tage geben, an denen der beste Deal platzt, weil die Finanzierung des Käufers kurz vor Schluss wackelt. Das gehört dazu. Wichtig ist, wie du damit umgehst. Bleib professionell und such nach der nächsten Chance. Die nächsten Interessenten für eine Immobilie in Fechenheim warten schon darauf, von dir betreut zu werden.

Häufig gestellte fragen

was verdient ein immobilienmakler in frankfurt am anfang?

Das Einstiegsgehalt variiert stark. Als angestellter Makler in der Einarbeitungsphase kannst du mit einem festen Grundgehalt rechnen, das oft zwischen 30.000 und 40.000 Euro brutto liegt, zuzüglich variabler Anteile. Selbstständige Makler haben anfangs meist nur Provisionen und müssen mit weniger Einnahmen rechnen, bis sie ihre ersten erfolgreichen Verkäufe abschließen.

brauche ich wirklich ein studium für diesen job?

Nein, ein spezifisches Studium ist keine Pflichtvoraussetzung, um Jobs als Immobilienmakler in Frankfurt zu bekommen. Die gesetzliche Grundlage (§ 34c GewO) erfordert keine bestimmte akademische Ausbildung. Wichtiger sind deine nachgewiesene Zuverlässigkeit, deine Vertriebsfähigkeiten und die Bereitschaft, dich intensiv in den lokalen Immobilienmarkt einzuarbeiten.

wie finde ich die ersten kunden als neuer makler?

Konzentriere dich am Anfang auf dein persönliches Umfeld und pflege Kontakte zu Menschen, die vielleicht bald verkaufen oder kaufen möchten. Melde dich bei etablierten Maklerbüros an, die dir Erstkontakte vermitteln. Zudem hilft es, sich auf einen kleinen geografischen Bereich zu fokussieren, zum Beispiel nur auf ein Stadtviertel, um dort schnell zum bekannten Ansprechpartner für Immobilienfragen zu werden.