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Immobilien von und zu Hause: Ihr Weg zum Eigenheim

Immobilien von und zu Hause: Ihr Weg zum Eigenheim

Der erste Schritt: Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Wechsel?

Bevor du irgendetwas anderes tust, frag dich ehrlich: Was genau treibt dich an? Die Motivation hinter deinem Wunsch, von deinem jetzigen Zuhause wegzuziehen, bestimmt oft das Tempo und die Strategie. Manchmal ist es die Notwendigkeit, zum Beispiel wegen Jobwechsel oder veränderter Lebensumstände. Oft ist es aber auch der Wunsch nach mehr Lebensqualität oder einer Optimierung deiner Wohnsituation.

Deine aktuelle Immobilie bewerten lassen

Einer der größten Unsicherheitsfaktoren ist die Frage: Was bekomme ich eigentlich für mein jetziges Haus oder deine Wohnung? Viele unterschätzen oder überschätzen den Wert. Du brauchst eine realistische Einschätzung, um planen zu können. Such dir dafür einen oder zwei unabhängige Experten, die sich in deiner Gegend wirklich auskennen. Diese professionelle Immobilienbewertung ist die Basis für deinen gesamten weiteren Plan.

Geh dabei nicht nur nach den reinen Quadratmeterpreisen. Berücksichtige, was dein Zuhause besonders macht: die Lage, die Renovierungen, die Sonneneinstrahlung. Eine erste grobe Schätzung kannst du online finden, aber für den Verkauf brauchst du eine fundierte Meinung. Das hilft dir auch bei der Frage, wie viel du dir für dein neues Zuhause leisten kannst.

Die Suche nach dem neuen Zuhause: Vorher oder nachher?

Das ist die klassische Zwickmühle beim Thema Immobilienwechsel. Verkaufst du zuerst und wohnst dann vielleicht zur Miete, während du suchst? Oder kaufst du zuerst und musst dann schnell verkaufen, vielleicht unter Druck? Es gibt keine allgemeingültige Antwort, aber es gibt gute Strategien, die du prüfen solltest.

Strategie A: Erst verkaufen, dann kaufen

Diese Variante gibt dir finanzielle Sicherheit. Wenn der Verkaufserlös auf deinem Konto ist, kannst du in Ruhe und ohne Zeitdruck dein Traumhaus finden. Das ist psychologisch oft entspannter. Der Nachteil? Du musst temporär umziehen. Du brauchst eine Überbrückungslösung, vielleicht eine Mietwohnung auf Zeit oder du ziehst bei Verwandten ein. Das kostet zwar etwas Organisation und eventuell Miete, nimmt aber den Verkaufsdruck komplett raus.

Strategie B: Erst kaufen, dann verkaufen

Wenn du dein neues Zuhause bereits gefunden hast, kannst du den Verkauf deines jetzigen Objekts gezielter angehen. Du weißt genau, wie viel Zeit du hast. Allerdings hast du hier das finanzielle Risiko. Du hast zwei Kredite gleichzeitig oder du musst schnell verkaufen, wenn der Kauf deines neuen Objekts abgeschlossen ist. Diese Strategie funktioniert oft gut, wenn du einen sehr begehrten Immobilientyp in einer stark nachgefragten Lage hast. Dein Haus verkauft sich wahrscheinlich schnell.

Die Vorbereitung deines jetzigen Zuhauses für den Verkauf

Dein Zuhause ist mehr als nur Wände; es ist dein Lebensraum. Wenn du verkaufst, musst du es emotional etwas lockern. Käufer müssen sich vorstellen können, wie sie ihr Leben dort gestalten. Hier geht es nicht um teure Renovierungen, sondern um kluge Präsentation.

VIDEO: EIGENHEIM – Wie viel HAUS kannst Du dir wirklich leisten?!

Ausmisten und Entpersonalisieren

Das ist oft der schwierigste Teil. Du lebst seit Jahren hier. Aber Erinnerungsstücke, volle Schränke und deine Fotos an der Wand halten potenzielle Käufer davon ab, sich selbst dort zu sehen. Du musst Platz schaffen. Räume, die vollgestellt sind, wirken kleiner. Fang frühzeitig an, Dinge auszusortieren, die du nicht mehr brauchst. Denk an Lagerung – Keller oder externe Boxen sind deine Freunde.

Zusätzliche Informationen

Erweitere dein Verständnis von Immobilien von und zu Hause: Ihr Weg zum Eigenheim mit diesen sorgfältig ausgewählten Lesestücken.

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Eigenheim erwerben – Ihr Weg zum eigenen Zuhause – Valiant

Kleine Schönheitsreparaturen, die sich lohnen

Du musst das Bad nicht komplett sanieren, aber ein paar Dinge solltest du prüfen. Ein tropfender Wasserhahn nervt. Eine Tür, die klemmt, ist ein sofortiges negatives Signal. Kleine Mängel fallen beim Besichtigungstermin sofort ins Auge und Käufer ziehen diese sofort vom Angebotspreis ab. Investiere lieber in frische Farbe an den Wänden in neutralen Tönen. Das kostet wenig und hellt die Räume enorm auf.

Die Macht der Fotos

Heute beginnt jede Immobiliensuche online. Schlechte Fotos sind der schnellste Weg, dein Objekt unattraktiv zu machen. Egal ob du einen Makler beauftragst oder selbst vermarktest: Investiere in professionelle Fotos. Gute Bilder zeigen das beste Licht und die beste Raumaufteilung. Das erhöht die Zahl der Anfragen und lockt ernsthafte Interessenten an.

Finanzielle Planung beim Immobilienwechsel

Wenn du von einer Immobilie zu einer anderen wechselst, bewegst du dich im Spannungsfeld zwischen Verkaufserlös, Kaufpreis und Nebenkosten. Das Thema Finanzierung ist hier zentral.

Nebenkosten nicht vergessen

Viele konzentrieren sich nur auf den Kaufpreis. Aber beim Immobilienkauf fallen erhebliche Zusatzkosten an. Diese Nebenkosten musst du aus Eigenkapital bezahlen oder über die Finanzierung abdecken. Weitere Tipps für den Kauf von Wohnungen und Häusern findest du hier. Dazu gehören:

• Grunderwerbsteuer: Die Höhe variiert je nach Bundesland stark. Prüfe deinen regionalen Satz.

• Notar- und Grundbuchkosten: Diese Kosten für die rechtliche Abwicklung sind oft ein fester Prozentsatz des Kaufpreises.

• Maklerprovision (falls du einen beauftragst): Diese wird zwischen Käufer und Verkäufer geteilt oder manchmal nur von einer Seite getragen – das hängt vom Vertrag ab.

Plane für diese Kosten etwa 8 % bis 12 % des Kaufpreises zusätzlich ein. Diese Übersicht hilft dir, realistisch zu kalkulieren, wie viel Geld dir vom Verkauf deines alten Zuhauses tatsächlich für den Kauf des neuen zur Verfügung steht.

Die Anschlussfinanzierung klären

Wenn du noch eine Restschuld auf deiner alten Immobilie hast, musst du diese ablösen. Wenn du ein neues Darlehen aufnimmst, brauchst du eine saubere Übergangslösung. Sprich frühzeitig mit deiner Bank über eine sogenannte Ablösevoraussetzung. Sie müssen wissen, wann und wie die alte Schuld getilgt wird, sobald der Verkauf abgeschlossen ist. Wenn du kaufst, bevor du verkauft hast, brauchst du eine Überbrückungsfinanzierung – das ist kurzfristig oft teurer, aber manchmal unumgänglich.

Der Prozess des Verkaufs: Dein Weg zum neuen Zuhause

Sobald dein Haus inseriert ist, beginnt die aktive Phase. Sei bereit für Besichtigungen und Verhandlungen. Hier zählt Ruhe und Vorbereitung.

Den richtigen Partner wählen

Soll es ein Makler sein oder machst du den Verkauf deines Hauses in Eigenregie? Ein guter Makler nimmt dir viel Arbeit ab: Er erstellt Exposés, koordiniert Besichtigungen und prüft die Bonität der Interessenten. Er kennt den lokalen Markt und kann oft einen besseren Preis erzielen. Wenn du dich für einen Makler entscheidest, wähle jemanden, dem du vertraust und der transparente Abläufe verspricht. Du willst jemanden, der dein Haus wertschätzt.

Verhandlungen souverän führen

Kaufinteressenten werden versuchen, den Preis zu drücken. Das ist normal. Bleib bei deinem gesetzten Mindestpreis. Argumentiere sachlich mit den Stärken deiner Immobilie und den Marktdaten. Wenn du zwei ernsthafte Interessenten hast, kann das deine Verhandlungsposition stärken. Lass dich nicht unter Druck setzen, voreilig zuzustimmen. Ein gut durchdachter Verkaufsprozess vermeidet emotionale Fehler.

Der Kauf deines neuen Zuhauses

Sobald der Verkauf läuft oder abgeschlossen ist, richtest du deinen Fokus ganz auf den Kauf. Wenn du jetzt weißt, wie viel Geld du netto aus dem Verkauf erhältst, kannst du dein Budget für dein neues Zuhause festlegen.

Die Prioritätenliste für das neue Zuhause

Beim Suchen vergisst man schnell, was wirklich wichtig war. Erstelle eine klare Liste, was dein neues Zuhause unbedingt haben muss und was optional ist. Brauchst du einen großen Garten oder reicht ein kleiner Balkon? Wie wichtig ist dir die Nähe zur Arbeit oder zur Schule? Sei ehrlich zu dir selbst, was sich im Alltag positiv auswirkt, wenn du dich für dein neues Zuhause entscheidest.

Oftmals sieht man eine Immobilie und verliebt sich sofort. Das ist schön, aber vergiss nicht, die Liste zu prüfen. Dein neues Zuhause soll dich langfristig glücklich machen, nicht nur kurzfristig beeindrucken.

Häufig gestellte fragen

wie lange dauert der verkauf von meinem alten haus?

Die Dauer ist sehr unterschiedlich und hängt stark von der Marktlage und der Preisgestaltung ab. In einem sehr gefragten Gebiet kann es nur wenige Wochen dauern. Plane aber realistisch lieber drei bis sechs Monate ein. Diese Zeit gibt dir Puffer für Besichtigungen und Verhandlungen.

kann ich mein altes haus renovieren, während ich schon im neuen wohne?

Ja, das ist oft die logische Konsequenz bei Strategie A. Wenn du zuerst kaufst und dann verkaufst, ist das schwierig, weil du im alten Haus wohnen musst. Wenn du erst verkaufst und in eine Mietwohnung ziehst, hast du die Freiheit, dein neues Haus von Grund auf zu renovieren, bevor du einziehst. Das ist oft entspannter.

was mache ich mit den alten möbeln beim umzug von und zu hause?

Überlege, ob die Möbel noch zu deinem neuen Stil passen oder ob du sie an die Käufer des alten Hauses verkaufen kannst. Nutze Kleinanzeigen für alles, was noch gut ist. Für den Rest beauftrage einen Entrümpelungsservice oder nutze Sperrmülltermine. Weniger Ballast beim Einzug ins neue Zuhause ist immer ein Gewinn.